Löwenzahn für Hunde

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unsere Gärten und Wiesen fallen und der Frühling sich langsam ankündigt, werden ausgedehnte Spaziergänge für uns und unsere Lieblinge wieder zum Genuss. Allerdings lockt die Sonne auch eine Pflanze auf die Wiesen und an den Wegesrand, die eigentlich keinen guten Ruf hat: Löwenzahn. Er gilt meistens als lästig (Unkraut) und gefährlich (giftig).

Aber ist Löwenzahn für Hunde uninteressant?

Hunde knabbern gern an Löwenzahnblüten und -blättern herum. Eine Gefahr für Hunde besteht beim Verzehr von Löwenzahn allerdings nicht. Im Gegenteil, sie profitieren von der harntreibenden, entgiftenden Wirkung und dem hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Löwenzahn ist also richtig gut für Leber und Niere unseres Hundes. Wusstest Du, dass Löwenzahn sogar auf dem natürlichen Speiseplan des Wolfes steht?

Wie gesund Löwenzahn für Hunde ist, kann man auch schon daran sehen, dass er als Heilpflanze in gemahlener Form in Bio-Häusern angeboten wird. Aber es geht natürlich auch günstiger. Schließlich ist er in der Natur kostenlos verfügbar. Und vielleicht sogar im heimischen Garten. Allerdings werden die wenigsten Hunde ihn gerne frisch fressen. Denn Löwenzahn enthält sehr viele Bitterstoffe. Besser ist es, Löwenzahn für Hunde zu trocknen. Sammel Blüten, Blätter und Wurzeln an einer geeigneten Stelle, möglichst fernab von stark befahrenen Straßen. April und Mai sind die besten Monate, um die jungen Blätter der Pflanze zu sammeln. Ideal sind Blätter mit einer Länge um die sechs bis sieben Zentimeter. Sobald sich im Frühling die Blüten öffnen, kannst Du diese auch sammeln. Die einzelnen Teile des Löwenzahns kannst Du trocknen lassen und anschließend zerkleinern. Die getrockneten Pflanzenteile sind eine hervorragende Beigabe zu einer Barf-Mahrzeit. Du kannst die Kräuter aber auch zu jeder Fertigmahlzeit mischen.

Na dann, guten Appetit!